Wir Podcasten unser Filmmagazin in unserem Podcast-Bus

Zurück aus der Sommerpause: Alles neu beim Filmmagazin

Wir entwickeln uns. In den vergangenen Monaten ist bei EinfachTon viel passiert. Wir haben viele interessante Menschen getroffen, Gespräche und Interviews geführt und Podcasts veröffentlicht. In dieser Zeit haben wir Neues gelernt und über einiges Altes nachgedacht. Wir sind zurück aus der Sommerpause – und das hört man auch.

Veränderungen brauchen Zeit

Es ist eineinhalb Jahre her, seit wir begonnen haben, unseren Filmpodcast „Das Filmmagazin“ bei EinfachTon zu produzieren. Vorher gehörte das Format zum Campusradio Dresden und war angelegt als Hörfunksendung mit Interviews und Diskussionsrunden. Das haben wir immer weiter ausgebaut und ergänzt durch Film-Rezensionen, Serien-Tipps und Trailer-Besprechungen – mit eigener Domain und einem angeschlossenem Blog. Die Seite spiegelt den Magazin-Charakter unseres Podcasts wieder und gibt einen Überblick über zahlreiche Film- und Serienthemen.

Wie prägen uns Filme? Warum lieben wir sie so sehr? Welchen Einfluss haben sie in unserer Gesellschaft? Im Filmmagazin betrachten wir – gemeinsam mit Filmschaffenden, -kritikern und -wissenschaftlern – Filme an sich, Filmwirtschaft und Filmkultur.

Nachdem dieser große erste Schritt getan war, musste Redaktionsalltag her. Wir produzierten aufwendige Hörspiele, führten spannende Interviews und redeten über den ein oder anderen Film. Nach mittlerweile über einem Jahr Arbeit wurde uns immer bewusster, dass es Zeit war, etwas am Kern unseres Podcasts zu verändern. Wir haben uns weiterentwickelt und wollten Format-Schranken, die uns vorher nötige Sicherheit geboten hatten, öffnen, um neue Darstellungsformen zu verwenden und die Geschichten rund um Filme noch interessanter erzählen zu können.

Learning by Doing

In unserer „Sommerpause“ hatten wir viel Zeit, neue Erfahrungen zu sammeln. Die Anführungszeichen deswegen, weil wir eigentlich gar keine Pause gemacht haben. Wir haben zwar keine reguläre Filmmagazin-Episode veröffentlicht, aber dennoch am Format gearbeitet. Zuerst probierten wir uns in Sachen „Live-Podcast“ beim Elbhangfest in Dresden aus. In unserem Podcast-Bus gingen wir mit verschiedenen Gästen der Frage nach, warum wir eigentlich Filme lieben. Gleichzeitig feierten wir unser 40. Episoden-Jubiläum. In der darauffolgenden Juli-Episode machte sich Martin daran, eine Filmmagazin-Quizshow vorzubereiten. Dabei heraus kam eine Stunde an spannendem Trivia-Wissen. Mit diesen neuen Erfahrungen machten wir uns schon im Juli daran, über neue Wege des Filmmagazins nachzudenken.

Es funktioniert nur gemeinsam

Bei sengender Hitze setzten wir uns zusammen und spannen stundenlang Ideen, dachten über Erzählformen nach und überlegten uns einen neuen Redaktionsplan. In Zukunft wollen wir noch weiter in die Tiefe gehen, so viel ist sicher. Wir wollen neue, spannende Geschichten entdecken und unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema vermitteln. Dazu entschieden wir, uns von unseren traditionellen Rubriken „Hörspiel“, „Hinter den Kulissen“ und dem „Filmkränzchen“ zu verabschieden und uns auf ein in sich verwobenes „Magazin“ zu konzentrieren, das einem klaren roten Faden folgt. Außerdem wollen wir unsere Hörerinnen und Hörern noch besser mit in den Podcast einbeziehen und ihre Meinungen und Filmempfehlungen mit ins Filmmagazin einfließen lassen.

Das Ergebnis unseres „Reboots“ kann man in der 42. Episode zum Thema „Rassismus im Film“ hören. Natürlich sind wir noch lange nicht am Ende angekommen. Über Kritik, Anregungen und Ideen würden wir uns ganz besonders freuen.
Wir wollen jedem Hörer, jeder Hörerin und auch uns selbst neue Entdeckungen bieten und interessante Blickpunkte aufzeigen.